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Moin,
Moin - Wir begrüßen Sie in Schleswig-Holstein,
Ihrem Ferienland zwischen Nordsee und Ostsee! |
Tönning
- Bade- und Luftkurort in Eiderstedt |
| Stadtrundgang |
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Der
Hafen erinnert auch heute noch an diese große Vergangenheit. Er
beheimatet heute die Tönninger Krabbenkutter-Flotte, aber es überwiegen
die vielen Segel- und Sportboote. Der Hafen ist Ausgangspunkt für Ausflugsfahrten auf der Eider, zum Eidersperrwerk und zu den Seehundsbänken. Das Packhaus, ein mächtiger Backsteinbau, läßt die Warenmengen erahnen, die einst hier umgeschlagen wurden. (aus der aktuellen Info-Broschüre) |
| Tönning - im Wandel der Geschichte |
| Tönnings Mittelpunkt ist der Marktplatz - heute so wie in der langen Geschichte des Ortes. Wir wissen zwar nicht, wann die ersten Siedler sich hier niederließen. Aber es ist urkundlich belegt, daß es um 1187 eine "Tunnighen haeret", eine "Tönning Harde" und damit einen Gerichtsort namens Tönning gegeben hat. In unmittelbarer Nähe zum Markt, auf dem Friedhof von St.Laurentius, wurde Gericht gehalten. Auf dem Markt gedieh Handel und Wandel. Das Stadtrecht, das Tönning am 12.Oktober 1590 von Herzog Johann Adolf zu Gottorf erhielt, erwähnt bereits den Montag als regelmäßigen Markttag. Seit 1613 steht der Sandsteinbrunnen auf dem gepflasterten Platz. Vor wenigen Jahrzehnten noch diente er als Wasserspender für den tägliche Bedarf. Hat der Markt über die Jahrhunderte hin seine Form behalten, so hat sich das Gesicht der Häuser ringsherum ständig gewandelt. Um zu sehen, wie einst die Treppengiebelhäuser hier ausgesehen haben, wenden wir uns in die Neustraße und in die Neustadt. Hier hat uns die Denkmalpflege Beispiele erhalten. Im Süden wird der Marktplatz von der Norderbootfahrt, einem über 300 Jahre alten Schiffahrts- und Entwässerungskanal begrenzt. Jenseits liegt der Schloßgarten. Hier stand 1583 bis 1735 ein prächtiges Schloß, das Herzog Adolf zu Gottorf hatte bauen lassen. Tönning war damals die Nebenresidenz des Landesherren. Durch eine Stöpe (Durchlaß) gelangen wir an den Hafen, der im Laufe seiner Geschichte wiederholt für die Stadt und die ganze Landschaft große Bedeutung gehabt hat. 1613 in seiner heutigen Form gegraben, bot er Anlegeplatz für die Schiffe, die Eiderstedts landwirtschaftliche Überproduktion nach Westeuropa brachten. Das große "Packhaus", ein ehemaliger Speicher, erinnert an die Zeiten, als Tönning der westlichste Ausgangspunkt zwischen Nord- und Ostsee war, deren Verbindung mit dem Schleswig-Holsteinischen Kanal von der Kieler Förde nach Rendsburg 1784 fertiggestellt wurde. Heute beherbergt das Haus u.a. die Ausstellung der "Gesellschaft für Tönninger Stadtgeschichte". Vom Gebäude neben dem Packhaus grüßen den Besucher die bunten Seezeichen auf dem "Tonnenhof" des Wasser- und Schiffahrtsamtes, das für die Wasserstraßen zwischen der Grenze und der Elbe zuständig ist. Das "Schifferhaus", einst Sitz einer bekannten Seefahrtsschule, und etliche denkmalgeschützte Bürgerhäuser erinnern an die großen Zeiten des Hafens. Von
einem anderen wichtigen Abschnitt in Tönnings Vergangenheit - der
Zeit, als es eine moderne Festung war (1644 bis 1714) - gibt es kaum noch
Spuren. Einige Bauten wie das "Alte Hospital" von 1602 am Neuweg (heute
Musuem) und die Kirche haben Kriege und Belagerungen erlebt und überlebt.
St. Laurentius zeigt mit der Jahreszahl 1706, daß der Turm in seiner
heutigen Pracht erst nach einer schweren Beschädigung im Nordischen
Krieg erbaut worden ist. In dieser Zeit erhielt auch das Innere der Kirche
seine Gestalt wie etwa das ausgemalte Tonnengewölbe.
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