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Moin,
Moin - Wir begrüßen Sie in Schleswig-Holstein,
Ihrem Ferienland zwischen Nordsee und Ostsee! |
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Ribe
- älteste Stadt Dänemark
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| Kleiner Stadtführer |
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Anhand der Funde kann belegt werden, daß hier ein wichtiger Handelsknotenpunkt zwischen Westeuropa und dem übrigen Skandinavien lag. Auf dem Riber Markt hatten die Händler feste Parzellen. Im Erlebnis-Park Ribe VikingeCenter Lustrupsholm erleben Besucher einen annähernden Eindruck, wie der Marktort ausgesehen haben könnte. In Ribe wurden Perlen, Kämme, Bronzeschmuck und viele andere Gegenstände hergestellt und verkauft. |
Schon im Jahre 860 erbaute der Missionar Ansgar, Apostel des Nordens, eine Holzkirche in Ribe. Wo die Kirche stand ist nicht überliefert, aber viele Quellen sprechen für den Dom-Platz, wo heute der prächtige Ribe Dom steht. Im Jahre 1117 wurde Ribe unter Bischof Thure Bischofsitz mit einer steinernen Kirche. Im Jahre 1144 richtete Bischof Elias in Ribe die erste Klosterschule ein. |
| Beeindruckend
ist auch die Sturmflutsäule
auf Skibbroen, der Schiffbrücke am Hafen der Stadt. Beeindruckend
weil dort in einer Höhe von 6,10 m über Normal-Null noch heute
die Marke der schlimmsten Sturmflut zu sehen ist, die am 11./12. Oktober
1634 die jütländische Westküste verwüstete.
Der Hafen ist heute versandet. Bis ins 18. Jahrhundert war der Fluß von seegehenden Schiffen stark befahren. Noch 1854 konnten Schoner in Ribe den 400 m langen Pier anlaufen. |
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Vom Kirchturm aus haben Sie einen guten Blick auf die "Riberhus Slotsbanke", einem erhöhten Platz an der Riber Au von einem breiten Wassergraben umgeben. Hier stand einst das stolze "Königsschloß Riberhus". Der Platz erzählt noch heute die Geschichte von König Valdemar Sejr (1202 - 1241) und seiner jungen Prinzessin Dagmar aus Böhmen. König Niels erbaute Riberhus im 12. Jahrhundert. Gegen 1680 wurde das befestigte Schloß wegen seines schlechten Zustandes abgerissen. Die Steine wurden für den Bau neuer Häuser in der Stadt verwendet. |
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500 Jahre lang war "Riberhus" Spielball der Geschichte. Vor allem in den Auseinandersetzungen zwischen dem dänischen Königshaus und den holsteinischen Herzögen stand "Riberhus" im Brennpunkt. Im 30jährigen Krieg wurde das Schloß schwer beschädigt. 1644 hatten Schweden das "Riberhus" besetzt. Dänen stellten Kanonen auf dem großen Turm des Doms auf und beschossen das Schloß von oben. Anschließend wurde es nach drei Sturmangriffen erobert, die Schweden "abgeschlachtet". |
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Wunderschön ist ein Spaziergang durch die alten, gemütlichen Gassen auf altem Kopfsteinpflaster. Die Zeit scheint stehengeblieben zu sein. Seit dem großen Brand von 1580 ist der Stadt kein Schaden mehr zugefügt worden. Besonders schön ist ein Rundgang um die Stadt. Die Umgebung ist in gepflegte Gärten und Wasserläufen eingebettet und von Wanderwegen durchzogen. Wenn Sie Zeit haben, sollten Sie auf jeden Fall auch das Museum RibeVikinger besuchen. In der Ausstellung scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Kultur und das Leben der "Nordmänner" wird sehr anschaulich wiedergegeben. Dann sollten Sie noch bei der "Weis Stue" einem der ältesten und schönsten Gasthäuser Dänemarks aus dem 15. Jahrhundert mit einer altertümlichen Einrichtung einkehren (Internetseite). |
| Wichtige Informationen |
| Anreise
nach Ribe: Grenzübergang bei Süderlügum/nach Tondern, dann weiter auf die dänische Bundesstraße 11, ca. 46 km ab Grenze und damit ca. 45 Minuten Fahrtzeit bis Ribe. Dänische
Verkehrsregeln: Weitere
Informationen: |
| Weitere Angebote über die Region Westjütland im Internet: | ||
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