Einer der Höhepunkte zum Schleswiger Stadtjubiläum
in kommenden Jahr ist unter Dach und Fach. Am 3. und 4. Juli feiern die
Schleswiger und ihre Nachbarn entlang des Schleiufers die Rückkehr
der Wikinger
Das erste Juli-Wochenende im Schleswiger Jubiläumsjahr
2004 steht ganz im Zeichen der Geschichte und Unterhaltung. Mehr als 250
Menschen, die sich der Lebensweise der Wikinger verschrieben haben, werden
am Haddebyer Noor ihr Quartier aufschlagen. Am Ringwall wird ein großes
Lager errichtet und damit der Mittelpunkt des Spektakels entstehen. Dort
werden die Gäste wohnen und ihrem traditionellen Haus- und Handwerk
nachgehen. Am Noor wird es zudem einen großen Bootsanleger für
zu erwartende Wikingerschiffe vornehmlich aus Dänemark geben und
ein Areal, auf dem ein Fischer sich samt Booten, Netzen und Räucherei
ausbreiten kann.
Für das riesige Fest beim Wikinger Museum nehmen
die meisten Familien und Gruppen eine weite Reise auf sich. "Das
Gros unserer Wikinger kommt aus den Ostseeanrainer-Staaten", sagt
Museums-Leiterin Ute Drews: "Für diese Menschen ist es ganz
offensichtlich exorbitant wichtig, bei diesem Fest dabei zu sein."
Um den Ansturm von Reisenden und Besuchern bewältigen
zu können, bedurfte es von Beginn an eines Schulterschlusses. "Die
Rückkehr der Wikinger" lässt die Verantwortlichen der Stadt
Schleswig, des Amtes Haddeby, der Gemeinde Busdorf und des Archäologischen
Landesmuseums noch enger zusammenrücken. "Wir haben im Arbeitskreis
wirklich eine hervorragende Stimmung und bereits viel erreicht",
schwärmt der Busdorfer Bürgermeister und Amtsvorsteher von Haddeby,
Ralf Feddersen.
Die 1200-Jahr-Feier findet in Anlehnung an die Historie
auch außerhalb der Stadtgrenzen statt. Den Besuchern wird am 3.
und 4. Juli ein umfassendes Unterhaltungsprogramm in der Region geboten.
Mit Bussen geht es zwischen Haithabu, dem Danevirksgarden am Danewerk,
Schloss Gottorf und der Schleswiger Altstadt hin und her.