![]() |
Moin,
Moin - Wir begrüßen Sie in Schleswig-Holstein,
Ihrem Ferienland zwischen Nordsee und Ostsee! |
Nordseeküste
in Nordfriesland |
| Biike-Feuer am "Piddersday" - "Die Nordsee-Küste brennt am 21. Februar abends" |
| Tausende von Menschen versammeln sich erst um die Feuer, dann bei der anschließenden Feier. Zum Biikebrennen gehört traditionell ein zünftiges Grünkohlessen.Gäste sind immer herzlich willkommen. In einigen Orten gibt es spezielle Arrangements für Feriengäste zum Biikebrennen. Der historische Grund für das Abbrennen der Feuer entlang der nordfriesischen Küste liegt im "Dunklen der Geschichte". Auch wenn heute das "Biike-Brennen" mehr als touristische Attraktion mit viel Alkohol und reichlich Essen gesehen wird, so diente der Brauch in Urzeiten vielleicht dem "Zauber gegen böse Geister" oder? Die Neubelebung des "Piddersdai" verdanken die Nordfriesen dem Sylter Lehrer C. P. Hansen, der laut Historiker Albert Pantens in seiner Studie "Fastnachtfeuer" die Aussagen von Hansen wie folgt bewertete:, " als er um 1830 die Sagenwelt der Nordfriesen entdeckte und das, was ihm zu unbedeutend erschien, in phantasievoller Weise überhöhte". Hansen sah in dem heidnischen Fastnachfeuer ein mehrdeutiges Abschiedsritual. Mangels geschichtlich verbindlicher Überlieferungen können Sie sich heute mehrere oder aber auch alle Bedeutungen/Erklärungen für das Biike-Feuer aussuchen. 1. Die Nordfriesen verabschiedeten am "Piddersdai" mit den Biike-Feuern den oft langen und rauhen nördlichen Winter. Oft wurde eine Strohpuppe als zusätzliches Symbol für die "verhaßte kalte Jahreszeit" mit der Biike verbrannt. So soll schon vor über 2.000 Jahren Gott Wotan mit den "Opferfeuern" gnädig gestimmt worden sein. 2. Viele Männer in Nordfriesland (um das Jahr 1700 etwa 3.600 Männer - hauptsächlich von Sylt und Föhr) verdienten damals den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien mit dem Walfang. Der Legende nach verabschiedeten sich die nordfriesischen Familien - Frauen und Kinder - am "Piddersdai" von ihren Männern mit den Biikefeuern. Der Historiker Henning Rinken gibt an, daß sich im 17. und 18. Jahrhundert die Seeleute jeweils am 22. Februar trafen, um die bevorstehende Walfangsaison zu besprechen (Sankt Petrus als Schutzheilige der Fischer). Die Männer verließen dann die Inseln danach auf kleinen "Schmackschiffen" auf dem Weg nach Hamburg oder zu den holländischen Hafenstädten, wo die Walfang-Schiffe auf sie warteten. Noch weit auf See draußen konnten die Männer die Feuer und damit die Wünsche und Gedanken ihrer zurückgebliebenen Lieben "sehen". Die Männer kehrten in der Regel erst zum Spätherbst zurück - oder auch nicht, wie viele beeindruckende Grabsteine auf Föhr, Amrum und Sylt noch heute zeugen. Ein historischer Bericht von Pastor Lorenzen zeugt von den Gefühlen der Zurückgebliebenen im Februar 1749, nachdem die Biike-Feuer auf Nordmarsch heruntergebrannt waren. "Wie traurig es läßt, wenn alle Mannespersonen von unserer Insel weggegangen sind. In den ersten Tagen ist alles ganz stille, man sieht fast niemand auf dem Felde gehen, und es scheint, als ob die Einwohner fast gänzlich ausgestorben sind. ... " Pers Awten ist die dänische Entsprechung des nordfriesischen Biikebrennens; während das Biikebrennen aber in den letzten Jahren eine deutliche Renaissance erfahren hat, findet in Dänemark zu Pers Awten eher weniger statt. Der Ursprung wird hier sowohl auf heidnische Bräuche als auch ab dem 17. Jahrhundert dem Auszug der Seefahrer zurückgeführt: "In alter Zeit gingen die Friesen am 21. Februar, 'Pers Abend' in einem Fackelzug zu den alten Thingstätten. Das Birkenfeuer wurde angezündet um Abschied von dem Winter zu nehmen und dem Frühling willkommen zu heissen..." (mehr ext. Informationen) . |
| Veranstaltungen 2010 |
| Pauschalen |
Zum
Biikebrennen nach Keitum/Sylt: In der gesamten Region
Nordfriesland werden spezielle Arrangements zum Biikebrennen angeboten,
u.a. auf Sylt, Föhr, Amrum, Pellworm, in der Hattstedter Marsch,
in Husum und in St. Peter-Ording. Übersicht als PDF-Datei hier. |
| Insel Amrum |
| ab 18.00 Uhr mehrere Biikefeuer auf der ganzen Insel, Wittdün auf Amrum (Norddorf, Nebel, Süddorf, Steenodde, Wittdün) spezielle Pauschalangebote bis zu 1- bis 2-Wochen Tel.: 04682/94340 |
| Insel Föhr |
ab 17.45 Uhr Fackelwanderung in Wyk, ab 18.30 Uhr Biikefeuer in allen 12 Dörfern größtes Feuer in Wirkum, Wyk auf Föhr: spezielle Pauschalangebote bis zu 1- bis 2-Wochen Tel.: 04681/3053, anschließend Grünkohlessen in vielen Gastronomiebetrieben |
| Insel Pellworm |
| Biikebrennen auf dem Parkplatz Deich Süderkoog (Leuchtturm) - mit Punsch und Erbsensuppe. Die Kurverwaltung Pellworm bietet ein Pauschalangebot rund ums Biikebrennen. Infos unter Telefon 04844/18940. Ab 18.00 Uhr startet das Biikebrennen am Parkplatz Deich Süderkoog. Es spielt die Feuerwehrkapelle – anschl. Grünkohlessen im Restaurant „Unter den Linden“ Anmeldung erbeten (Tel.: 04844/399) |
| Insel Sylt |
| Archsum/Sylt: Hörnum/Sylt: Kampen/Sylt: Keitum/Sylt: List/Sylt: Morsum/Sylt: Rantum/Sylt: Tinnum/Sylt: Wenningstedt/Sylt: Westerland/Sylt: |
| Halligen |
Hallig
Hooge: Hallig
Langeneß: Hallig
Langeneß: |
| Halbinsel Nordstrand |
| Nordstrand: |
| Festland / Nordfriesland |
| Bosbüll,
Holm, Uphusum: Bredstedt: Dagebüll
- Kirche: Hattstedt/Hattstedtermarsch: Husum: Niebüll-Deezbüll/Nordfriesland: Schobüll/Nordfriesland: Simonsberg/Nordfriesland: Stollberg/Bordelum: Süderlügum: Westerhever: |
| Alle Angaben ohne Gewähr für Inhalt und Vollständigkeit. |
Konzept,
Design, Gestaltung: CLC
Interactive Media GmbH, Flensburg
Copyright © 1996-2010 E-mail
@ CLC Interactive Media