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Der
Pilsberg beim Gut Panker, nordwestlich von
Lütjenburg, ist mit seinen 128 m eine der höchsten Punkte Schleswig-Holsteins
(höchster Punkt ist der Bungsberg). Im Auftrag des Landgrafen Friedrich
von Hessen wurde der "Hessenstein" von 1839 bis 1841 im neugotischem
Stil errichtet. Heute ist der Aussichtsturm ein beliebtes Ausflugsziel
der Feriengäste aus der Hohwachter Bucht.
Die
Mühe des Aufstiegs auf den 17 m hohen Turm mit seinen 111 Stufen
wird mit einer der schönsten Aussichten im Lande belohnt. Bei schönem
Wetter und klarer Sicht reicht der Panoramablick vom Bungsberg, zu
den Kränen der Kieler Werften, bis Fehmarn und sogar quer über
die Ostsee zu den dänischen Inseln. Einen vergleichbaren Ausblick
können Sie sonst nur auf dem Bungsberg
und dem Marine-Ehrenmal in
Laboe bewundern.
Ärgerlich
ist nur die Drehtür auf halber Höhe im Turm, die den Weg erst
nach dem Einwurf von 1.- EUR freigibt. Im Sommer stauen sich oft die Besucher
vor diesem "Hindernis".
Der
achteckige Turm steht unter Denkmalschutz und wurde 1983 nach einer ausgiebigen
Renovierung im feierlichem Rahmen neu eröffnet. Nach der Überholung
erstrahlen die farbig bleiverglasten Fenster im neuen Glanz. An sonnigen
Tagen erscheint die Landschaft durch diese Fenster in den knalligsten
Farben. Ein besonderer Genuß ist dieses Farbenspiel abends beim
Sonnenuntergang.
Der
Namen des Turmes leitet sich von einer Liebesgeschichte aus dem 17.Jahrhundert
ab. Der damalige schwedische König, ehemaliger Prinz Friedrich von
Hessen-Cassel, schenkte seiner Geliebten, einem
Hoffräulein seiner Gemahlin, die ostholsteinischen Güter Panker,
Klampp, Schmoel und Hohenfelde als finanzielle Absicherung. König
Wilhelm I verlieh dann 1868 diesen vier Hessensteinischen Gütern
die Bezeichnung "Herrschaft Hessenstein".
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