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Sehenswürdigkeiten/Herzogtum Lauenburg  
 Bismarck-Museum

In dem "Alten Landhaus" Friedrichsruh/Aumühle im Sachsenwald befindet sich das Museum , dass dem ehemaligen Reichskanzler Otto von Bismarck gewidmet ist. Der Sachsenwald war eine Reichsschenkung von Kaiser Wilhelm I an Bismarck, nach dem er ihn für seine Verdienste um die Schaffung des Deutschen Reiches nach dem erfolgreichen Krieg 1870/71 gegen Frankreich in den Fürstenstand erhoben hatte.

Ab 1871 war Friedrichsruh Bismarcks Wohnsitz. Hier verlebte er seinen wohlverdienten Ruhestand bis zu seinem Tode am 30.Juli 1898.

Bereits im Jahre 1927 wurden Erinnerungsstücke aus dem Leben des Reichskanzlers im "Alten Forsthof" bei Aumühle ausgestellt. Diese kamen vom Stammgut Schönhausen in der Altmark. Später wurde diese Sammlung in den Friedrichsruher Marstall verlegt, wo sie bis zur Bombardierung des Schlosses am 29. April 1945 besichtigt werden konnten. 1951 wurde das Bismarck-Museum im "Alten Landhaus" wieder eröffnet. Schirmherrin & Eigentümerin des Museums ist die, inzwischen über 90 Jahre alte, Fürstin Ann Mari von Bismarck.

Zum 100. Todestages des ehemaligen Reichskanzlers am 30. Juli 1998 wurde das modernisierte Privatmuseum der Fürstlichen Familie wieder eröffnet. Gezeigt werden heute - von Bismarcks Kindheit bis zu seinem Tode - persönliche Briefe, geschichtliche Dokumente, wertvolle Porzellane & Geschenke aus aller Welt. Sehenswert auch die Gemälde von Franz von Lenbach. Das Original der "Kaiserproklamation von Versailles 1871" von Anton Werner steht im Mittelpunkt der Präsentation. Bismarcks Arbeitszimmer wurde damals aus dem bombardierten Schloss gerettet und ist heute wieder im historisch getreuen Zustand zu besichtigen.

Nur wenige hundert Meter vom Museum (auf der anderen Seite der Bahnstrecke, die Treppe den Hang hoch) entfernt befinden sich in der Gruftkapelle, die letzte Ruhestätte des Kanzlers und seiner Ehegattin. Er hatte sie selbst als solche bestimmt. Da seine Grabstätte so lange bis zur Fertigstellung gebraucht hatte, fand er erst am 16. März 1899 darin seine letzte Ruhe. Gestorben war Otto von Bismarck bereits am 30. Juli 1898.

 Öffnungszeiten
Museum: 1.April bis 31. Oktober Di. - So. 10 -18 Uhr, 1. November bis 31.März Mi.10 -16 Uhr, Sa.+ So. 10 - 16 Uhr ,
Gruftkapelle: 1.4. - 31.10. Di bis So 10 - 18 Uhr, 1.11. - 31.3. Wochenende 10 - 16 Uhr
Führungen nach Vereinbarung
 Eintritt
Museum: Erw. € 3,-, Kinder € 1,50, Schulklassen je Schüler € 1,-, Gruppen ab 25 Personen € 2,50 pro Person
Gruftkapelle: Erw. € 2,-, Kinder € 0,50, Schulklassen je Schüler € 0,50, Gruppen ab 25 Personen € 1.- pro Person
 Wichtige Informationen

Anreise zum Bismarck-Museum:
- von Hamburg: S-Bahn 21 bis Reinbek, von dort Regionalbahn Richtung Büchen, Haltestelle Friedrichsruh
- Regionalbahn: Station Aumühle, Wanderweg bis Friedrichsruh (ca. 30 Min. Weg)
- PKW/Bus: von Hamburg/Lübeck auf der A 24 bis Abfahrt Schwarzenbek/Grande, dann 8 km auf der Landstraße bis Friedrichsruh, oder von Hamburg über die B 5 Richtung Reinbek, durch Reinbek durch auf die B 207 bis Neubörnsen, dann links ab auf der Landstraße 5 km bis Friedrichsruh

Tipps:
- "Garten der Schmetterlinge", auf der anderen Seite des Schloßparks
- Wanderwege durch den Sachsenwald

Anschrift:
Bismarck-Museum, Museumleiterin Ingeborg Köpke, Altes Landhaus, 21 521 Friedrichsruh,
Tel: 0 41 04 - 24 19 (Museum) , Tel: 0 41 04 - 58 50 (Gruftkapelle)

 Weitere Angebote der Region im Internet

"Garten der Schmetterlinge", Friedrichsruh

Infos zum Sachenwald (ext.)

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